30. September 2023. Nach Monaten der Vorbereitung ist es endlich soweit. Heute Abend findet wieder unser allseits beliebter und bekannter Jagerhoagart im Saal beim Holzwirt in Ascholding statt.

 An dieser Stelle ein Dank an alle, die uns so hervorragend beim Vorverkauf unterstützen.

  • den Raiffeisenbanken Wolfratshausen und Hohenschäftlarn, 
  • bei Schreibwaren Baumgartner in Icking, 
  • der neuen Postfiliale in Ebenhausen, 
  • der Bäckerei Kögelsberger in Deining sowie 
  • beim Holzwirt in Ascholding. 

Und natürlich bei unserem Dondl Hans, dem ist es wieder gelungen ist, im weiten Umfeld bekannte und beliebte Gruppen für den Jagerhoagart zu gewinnen.

Gleich gehts los! Die letzten verfügbaren Plätze werden noch vergeben …




Heinz Repert, der erste Vorsitzende der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen, begrüßt seine Gäste. Darunter heute als Ehrengäste Ernst Weidenbusch, der Präsident des Bayerischen Jagdverbands (BJV) und der Dirigent und Komponist, Professor Josef Zilch. 

Heinz Repert übergibt das Mikrofon an Paul Becker von den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe Wolfratshausen, der den Zuhörern kurz erklärt, wie es kommt, dass es bei der heutigen Abendveranstaltung zwei Jagdhornbläsergruppen auftreten.

Beim Jagdhorn entsteht ein Ton ausschließlich durch die Lippenspannung. Je höher der Ton ist, desto mehr Spannung benötigt man. Jeder Ton wird mit den Lippen geformt. Jagdhörner sind aber unterschiedlich gestimmt und müssen um gemeinsam blasen zu können auf den selben Ton gestimmt sein. Bei den Instrumenten der Jagdhornbläser im Bühnenbereich ist es das „Es“.

Die Jagdhornbläser um Zenzi Bromberger im hinteren Saalbereich spielen zwei weitere Stücke.

Mittlerweile hat Heinz Repert die Bühne an die Moderatoren übergeben.
In diesem Jahr – ein Novum – übernehmen zwei, die gemeinsam im Wechsel durch den Abend führen. 
Elisabeth Rehm – allen Freunden der Volksmusik bestens bekannt von zahlreichen Sendungen des Bayerischen Rundfunks – und der ebenfalls versierte Ansager Hans Häusler aus Grünwald.


Die Elisabeth Rehm begrüßt die Gäste im Saal und ist sofort in ihrem Element.
Sie ist mit Freude dabei und das spürt man auch sofort. Da die Elisabeth ja selbst mit Mann und Töchtern mitspielt und singt, ist es eine glückliche Idee, dass sie sich mit dem Hans Häusler abwechselt. Das schafft Bewegungsfreiheit. Dazu kommt, dass der Hans ein „alter Hase“ ist und das Publikum begeistern und mitnehmen kann.

Das Isartal ist vertreten durch die Laurenzi-Musi – das sind der John und Pauli Stark (Bass, Klarinette), der Seppi Graf (Harmonika) sowie der Dondl Hans an der Harfe – und die machen gleich den Anfang.

Der Werdenfelser Zwoagsang (das ist die Elisabeth Rehm-Wank zusammen mit ihrer Tochter Annalena, begleitet von Ehemann und Vater Max Wank auf der Zither) singt uns als Erstes:
De Gamslan schwarz und braun„.

Es folgt das Gesangs- und Gitarrenduo Kloiber-Janßen (Sepp Kloiber und Hannes Janßen) aus Gaißach. Neben dem virtuellen Gitarrenspiel sind die Gesangsbeiträge dieser gestandenen Isarwinkler Musikanten ein besonderes Markenzeichen. Nicht umsonst hat der Kloiber Sepp, vulgo Bodo, von Kindheit an seinem Großonkel, dem legendären Kraudn Sepp, bei dessen Liedern gut zugehört und viel von diesem Fundus in unsere Tage herübergerettet. 

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Der Werdenfelser Dreigsang (das sind die Elisabeth Rehm mit ihren Zwillingstöchtern Annalena und Magdalena und dem Ehemann und Vater Max Wank auf der Zither) mit „Da drunten beim Bachal“ (Liabsliad).

Im Wechsel spielen die einzelnen Gruppen.

Dann bittet der Hans Dondl den heutigen Überraschungsgast auf die Bühne.

Professor Josef Zilch. (Geboren am 29. Mai 1928 in Schwandorf, also heute 95 Jahre).
Das Einzige, was nicht mehr so fit ist, sind die Beine. Nachdem er seinen Platz an den Tasten erreicht hat, sprudeln die Erinnerungen und die Virtuosität. Er spricht vom Komponisten Carl Orff, der „Carmina Burana“, von seiner Zeit als ständiger Gastdirigent in Japan und wie er den Zwiefachen nach Japan gebracht hat.

Dann greift er in die Tasten. Variationen der Bayernhymne und zuletzt gesungen mit allen im Saal.
In diesem Alter geistig noch so fit und rege sein zu können, ist eine Gnade.

Mit den den Klängen der Jagdhornbläser geht es in die Pause.

Zeit zum ratschen, alte Freunde zu entdecken und nette Sitznachbarn kennenzulernen.

Zeit die Plätze wieder einzunehmen …

… die Bläser der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen eröffnen nach der Pause den zweiten Teil des Abends.

Dann kommt der Auftritt vom Dondl Hans. Er bringt ein Alt Münchner Couplet:

„In da Friah ummra zehne,
bressierts mir ned wene,
steig i ausm Bett und ind Hosn.
Schele und Scharketterl,
a sports Zigarettal
ins Knopfloch steck i no a Rosn,
dann geh i ganz stoiz zum Donisl hi,
und frühstück do drin ganz pomade,

a Lüngerl mit Knedl,
a Weisswurst speis i,

mittags bin i auf da Parade.

Beim Refrain sind alle dabei:
„Ja i bin der Stolz von der Au, am Mariahuifsplatz geborn, die Madln die renna, weils mi alle kenna, in mi is a jede verlor´n. I bin als Athlet gut bekannt, krieg alle fünf Jahr a nei´s Gwand, kumm i in a Wirtshaus, da schreit alles grad naus. Ja i bin der Stolz von der Au.“

Der Werdenfelser Dreigsang spielt uns ein Almlied, dazwischen immer wieder nette Überleitungen vom Hans Häusler.

Die Laurenzi-Musi spuid auf.

Das Duo Kloiber-Janßen zeigt mit Liedern und Gitarrenstücken ihr Können.

Sepp Kloiber (Bild links) hat Jager und Wuidschützenlieder von seinem Großonkel, dem Kraudn Sepp, dabei.

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Die Familienmusik Wank als Werdenfelser Zwoagsang und Dreigsang mit am:
Liabsliad“ und „Da Summa is aussi“.

Da Summa is aussi, muaß i owi ins Tal, pfiad di God mei scheene Alma, pfiadi God tausend mal. Schee stad is scho worn ja, koa Vogel singt nimma mehr und es waht scho da Schneewind vom Wetterstoa her, ja und es waht scho da Schneewind vom Wetterstoa her.

Es Stoawend, es Gamsberg, piad eich God all miteinand, es tausend scheene Bleamal, so lieb und bekannt, des Hütterl des gloane, kommt ma ned ausm Sinn, wo i oftmals so traurig, drauf glücklich gwen bin, ja wo i oftmals so traurig, drauf glücklich gwen bin.

So hart was ma heid is, is ma a no nia gwen, ois soit i meine Alma heid zum letzten mal seng und seid einst miassn zur Erd und zur Ruah, ja so deckts mi mit Felsstoa und Almbleamal zua, ja so deckts mi mit Felsstoa und Almbleamal zua.

… und bald drauf is dann ned nur der Sommer aussi, der Jagerhoagart 2023 geht seinem Ende entgegen. Die Moderatoren verabschieden sich von ihrem Publikum.

Heinz Repert betritt die Bühne und bedankt sich bei allen die gesungen und musiziert und durchs Programm geführt haben, sowie bei allen die geholfen haben, diesen Abend so schön, harmonisch und erfolgreich werden zu lassen.

Danach beenden die Jagdhornbläser das musikalische Programm des heutigen Abends.

Und dann ist Schluß.
Ein wunderschöner Abend geht zu Ende. Schad. Schee wars wieder.

Ein herzlicher Dank allen Sängern und Musikanten, dem Überraschungsgast Prof. Josef Zilch, den Moderatoren die durch den Abend geführt haben, unseren Jagdhornbläsern und natürlich an euch! Unserem Publikum.


Unsichtbar im Hintergrund:
Verantwortlich für die Tontechnik ist auch heuer wieder unser Felix Maiwald von Buchenhain.
Es wird auch in diesem Jahr wieder von seinem Mitschnitt eine CD erstellt werden.
Wir werden zu gegebener Zeit darüber informieren, sobald sie erhältlich ist.
Ab dann gilt wieder:

Ab einer Spende von 10,- € an die Jagdkreisgruppe Wolfratshausen e.V., gibt es eine CD gratis.

Verwendungszweck 
„Spende CD-Jagahoagart 2023“

Raiffeisenbank Isar-Loisachtal eG
IBAN DE72 7016 9543 0001 0042 55