
Wenn im Juni und Juli der Sommer das Achental in voller Schönheit erstrahlen lässt, zeigt sich die Landschaft rund um den Achensee von ihrer eindrucksvollsten Seite. Der kristallklare Achensee speist die türkisgrüne Ache, die durch das Naturschutzgebiet der Tiroler Ache und weiter in Richtung Sylvensteinspeicher fließt.



Entlang ihrer Ufer blühen in dieser Jahreszeit unter anderem Arnika, Türkenbund-Lilien, Knabenkraut-Orchideen, Glockenblumen und Wiesen-Storchschnabel. Über den artenreichen Bergwiesen tanzen Aurorafalter, Schwalbenschwanz, Kaisermantel und verschiedene Perlmuttfalter – ein eindrucksvolles Zeichen für die hohe ökologische Qualität dieser einzigartigen Kulturlandschaft.

Inmitten dieser beeindruckenden Naturkulisse trafen sich die Jägerinnen und Jäger der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen zum traditionellen Kreisgruppenschießen auf dem Jagdschießstand in Achenkirch.


Bei hochsommerlichen Temperaturen und besten Schießbedingungen fand am 27. Juni das diesjährige Kreisgruppenschießen mit Vereinsmeisterschaft statt.
Geschossen wurde auf zwei Distanzen.
Auf 100 Meter kam die DJV-Wildscheibe Nr. 1 (Rehbock) im Rahmen der Vereinsmeisterschaft zum Einsatz.
Zusätzlich mussten die Schützinnen und Schützen auf 200 Meter eine Foto-Organscheibe beschießen, um den Nachweis der jagdlichen Treffsicherheit unter möglichst praxisnahen Bedingungen zu erbringen.
Gerade diese Distanz stellt hohe Anforderungen an Konzentration, Schießtechnik und Waffenbeherrschung, zumal Trainingsmöglichkeiten auf 200 Meter in Bayern nur an wenigen Schießständen vorhanden sind.


Ein besonderer Dank gilt dem Tiroler Jägerverband für die erneute Bereitstellung des hervorragend gepflegten Jagdschießstandes im Achenwald.
Stellvertretend bedanken wir uns herzlich bei unseren Tiroler Freunden Christian Pronegg sowie den beiden Standaufsichten Markus Bradl und Toni Kandler, die unsere Veranstaltung Jahr für Jahr mit großem persönlichem Engagement unterstützen.

Schießleitung / Kontrolle und Durchführung am Stand:
Markus Morell

Scheibenhandhabung (Schießen außerhalb der Wertung in der Gruppe „Schießmannschaft“)
Jürgen Treske (Leitung im Vorraum.)


Schützenerfassung und Auswertung (Schießen außerhalb der Wertung in der Gruppe „Schießmannschaft“)
Andi Geyer (Zweiter Schießreferent) an der Auswertungssoftware
und Wolfi Jähnig (Schießausbilder) mit der Scheibenauswertung.


Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte noch während des Wettkampfes

Kasse/Anmeldung/Jagdscheinkontrolle/Schützenlaufzettel:
Daniela Hans und Silvio Voigt

Nach dem „Funktioner-Rennen“ gehts los.


Die Schützen richten sich ein, die Scheiben fahren auf 100 Meter.
Es gibt einen Probeschuß auf die 10er Ringscheibe, der angezeigt wird,
danach 5 Schuss auf die Rehbockscheibe.
Sicherheit wird hergestellt, dann fährt die Scheibe auf 200 Meter.
Es folgen zwei Schuß auf die Rehbock-Organscheibe.
Danach ist das diesjährige Schießen für das jeweilige Rennen bereits wieder rum.

Erneut überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem außergewöhnlich hohen Leistungsniveau und eindrucksvoller Treffsicherheit.







Einweisen, Einrichten, … und weiter gehts ohne Wartezeit.
Jeder Schützengruppe wurde mit eigener Schießzeit eingeladen.
So gehts durch diesen Tag.
Die Organisation der Veranstaltung verlief unter der Leitung
des Ersten Schießreferenten Markus Morell gewohnt reibungslos.



Ankommen, ausweisen, zahlen, Scheiben in Empfang nehmen, schießen gehen …
… die Ergebnisse gibts erst am Abend bei der Siegerehrung.



„Draußen“ gibts nette Gespräche und alkoholfreie Getränke gegen die Sommerhitze.




So zieht sich der frühe Morgen in den Nachmittag, bis alle durchgeschossen haben.

Damit endet der erste Teil dieser Veranstaltung.
Wir verlassen Tirol und es geht über den Sylvensteinspeicher zurück nach Bayern.

Langsam sammeln dich die Schützen im Gasthaus Hansch in Feldkirchen (Egling).
Um 18 Uhr geht es los.
Gespannt wird die Auswertung erwartet.
Wer hat in diesem Jahr die Vereinsmeisterschaft für sich entschieden?
Wie ist die eigene Platzierung?


Die Karin gabs nicht zu gewinnen – die ist schon seit Jahren vergeben,
aber sonst gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Preise.


Neben den Ehrenpreisen warteten zahlreiche Sachpreise auf die erfolgreichen Teilnehmer, für die wir uns herzlich bei unseren Sponsoren und Unterstützern bedanken möchten.
Insbesondere bei den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb München,
der Firma Waffen Techel Büchsenmacherei & Jagdzubehör aus Geretsried,
bei der Firma Graveur Morell, München, für die Ehrenpreise
und bei Toni Schmid für seinen hervorragenden Ansitzschirm.







Die Siegerehrung!
Traditionell im Biergarten des Gasthauses Hansch in Feldkirchen bei Egling.
Natürlich feierlich umrahmt. von den Jagdhornbläsern der Jagdkreisgruppe,
die auch heuer wieder die Veranstaltung eröffnen.

Markus Morell begrüßt die Jägerinnen und Jäger zu Auswertung der heutigen Veranstaltung und übergibt das Wort an Heinz Repert, dem 1. Vorsitzenden der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen.


Zu Beginn der Ehrung bedankt sich der Erste Vorsitzende Heinz Repert ausdrücklich bei der gesamten Schießmannschaft für die hervorragende Vorbereitung und die professionelle Durchführung der Veranstaltung.
Sein Dank galt ebenso allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz
zum gelungenen Ablauf des Schießtages beigetragen haben.


Sportlich setzte sich auf der 100-Meter-Distanz Johann Fagner durch und sicherte sich damit
zugleich den Titel des Vereinsmeisters 2026.
Die Plätze zwei und drei belegten Jörg Schöftlmaier und Josef Kreitmair.


In der Reihenfolge der Platzierung, gabs freie Auswahl bei den Sachpreisen.

Die Ehrengästewertung entschied Benedikt Zastera vom Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen für sich.
Den zweiten Platz belegte Wolfgang Morlang, Vorsitzender vom Kreisjagdverband Bad Tölz e.V.


Auf der 200-Meter-Distanz gewann Josef Kreitmair vor Matthias Paul und Hartl Müller.




Der überwiegende Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte darüber hinaus
den Treffsicherheitsnachweis 200 Meter (statisch) der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen erfolgreich erwerben.

Das Jagdkreisgruppenschießen 2026 zeigte einmal mehr, dass waidgerechtes Schießen auf regelmäßiger Übung,
sicherer Waffenhandhabung und langjähriger Erfahrung basiert.
Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, Kameradschaft und jagdlichen Austausch in einer der schönsten Naturlandschaften der Alpen zu pflegen – ein gelungener Tag, der Sport, Tradition und Natur auf besondere Weise miteinander verband.

Nach dem von den Jagdhornbläsern stimmungsvoll und würdig abgeschlossenen offiziellen Teil ließ die Gesellschaft den Abend bei mittlerweile angenehmen Sommertemperaturen unter den schattigen Bäumen des Biergartens im Gasthaus Hansch ausklingen. In geselliger und freundschaftlicher Atmosphäre boten angeregte Gespräche den passenden Rahmen für einen rundum gelungenen Abschluss der Veranstaltung.

